Erkennung der Bohrungstiefe in Drehteilen
In der Fertigung von Drehteilen, zum Beispiel aus Kupfer, ist die exakte Bohrungstiefe ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Gerade bei tiefen oder sehr feinen Bohrungen stoßen konventionelle Prüfmethoden häufig an ihre Grenzen, da Materialeigenschaften, Oberflächenbeschaffenheit oder eingeschränkte Zugänglichkeit die Messung erschweren können. Mit dem optoCONTROL CLS1000 in Kombination mit dem Lichtleiter-Reflexsensor CFS4-A11 lassen sich Bohrungstiefen berührungslos, zuverlässig und mit hoher Präzision erfassen.
Erfassung feinster Bohrungstiefen
Zur Detektion der Tiefe misst der Reflexsensor von oben in die Bohrung hinein. Je tiefer die Bohrung ist, desto weniger reflektiertes Licht wird vom Sensor empfangen und desto schwächer fällt das elektrische Signal aus. Auf diese Weise können feinste Tiefenunterschiede bis 50 µm erkannt werden. Die Messwerte werden direkt über das Display ausgegeben, sodass Abweichungen schnell identifiziert und die Qualität der Drehteile sicher bewertet werden können.
Präzise Tiefenmessung auch bei tiefen Bohrungen
Dank des kleinen Abstrahlwinkels von 22° eignet sich der Lichtleiter-Reflexsensor CFS4-A11 besonders für die Messung tiefer Bohrungen bis maximal 1.200 mm. Die berührungslose Erfassung erfolgt unabhängig von Material und Oberfläche und ermöglicht damit eine stabile Prüfung auch bei anspruchsvollen Kupferbauteilen. Durch die kundenspezifische Anpassung der Sensoren lässt sich die Lösung optimal in bestehende Fertigungs- und Prüfprozesse integrieren. So wird eine gleichbleibend hohe Produktqualität sichergestellt und der Prüfaufwand in der Serienfertigung deutlich reduziert.
